Häufig gestellte Fragen
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Ich helfe Ihnen, sich in einem System zurechtzufinden, das kaum jemand von allein durchschaut. Konkret heißt das: Ich kläre mit Ihnen, was in Ihrer Situation ansteht, welche Leistungen Ihnen zustehen und wie Sie sie bekommen. Und ich begleite Sie dabei, statt Ihnen nur einen Zettel in die Hand zu drücken.
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Wer Pflegegeld bezieht und zu Hause versorgt wird, muss regelmäßig eine Beratung nachweisen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Termin dient dazu, die Pflege zu Hause zu unterstützen und zu prüfen, ob alles gut läuft. Für Sie ist er kostenfrei — abgerechnet wird direkt mit Ihrer Pflegekasse.
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Das hängt vom Pflegegrad ab: Bei den niedrigeren Pflegegraden halbjährlich, bei den höheren vierteljährlich. Bei Pflegegrad 1 ist die Beratung freiwillig, kann aber auf Wunsch in Anspruch genommen werden. Ihre Pflegekasse schreibt Sie an, wenn ein Termin fällig ist.
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Die Pflegekasse kann das Pflegegeld kürzen oder im Wiederholungsfall ganz streichen. Deshalb melden sich viele bei mir kurzfristig, nachdem ein Schreiben der Kasse kam. Das ist kein Problem — melden Sie sich, wir finden einen Termin.
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Die Pflichtberatung ist für Sie kostenfrei. Alle anderen Leistungen sind privat zu zahlen. Da jede Situation anders ist, nenne ich keine Pauschalpreise — was auf Sie zukommt, besprechen wir vorher offen, bevor Sie sich entscheiden. In manchen Fällen können Sie die Kosten über den Entlastungsbetrag erstattet bekommen, und meine Rechnungen sind steuerlich absetzbar.
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Nein. Ein kurzes Telefonat, in dem wir klären, worum es geht und ob ich Ihnen helfen kann, kostet Sie nichts. Besteht bereits ein Pflegegrad, kann das erste ausführliche Gespräch als Pflichtberatung laufen — dann entstehen für Sie zunächst ebenfalls keine Kosten.
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Der Pflegegrad beschreibt, wie selbstständig jemand im Alltag noch ist. Es gibt fünf Stufen, von geringer bis schwerster Beeinträchtigung. Vom Pflegegrad hängt ab, welche Leistungen Sie von der Pflegekasse erhalten. Wichtig: Es geht nicht nur um körperliche Einschränkungen — auch geistige und psychische Beeinträchtigungen zählen.
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Der Antrag geht an die Pflegekasse, die bei Ihrer Krankenkasse angesiedelt ist. Ein formloser Anruf oder Brief reicht, um den Antrag zu stellen — das Datum zählt. Danach meldet sich der Medizinische Dienst für einen Begutachtungstermin. Ich unterstütze Sie beim Antrag und bereite Sie auf die Begutachtung vor.
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Eine Gutachterin oder ein Gutachter kommt zu Ihnen nach Hause und schaut sich an, wie der Alltag tatsächlich abläuft: Bewegung, Selbstversorgung, Umgang mit Krankheit, Kontakte, geistige Fähigkeiten. Das Gespräch dauert meist etwa eine Stunde. Auf Wunsch bin ich beim Termin dabei.
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Der häufigste Fehler ist, sich besser darzustellen, als es ist. Viele wollen nicht klagen — und bekommen dann einen zu niedrigen Pflegegrad. Hilfreich ist ein Pflegetagebuch über ein bis zwei Wochen, in dem steht, wobei tatsächlich geholfen werden muss und wie lange das dauert. Ich gehe das vorher mit Ihnen durch.
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Sie können Widerspruch einlegen, und zwar innerhalb eines Monats nach dem Bescheid. Das lohnt sich häufiger, als viele denken. Ich schaue mir das Gutachten mit Ihnen an, prüfe, wo etwas nicht richtig erfasst wurde, und unterstütze Sie beim Widerspruch.
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Das sind Leistungen, die den Alltag zu Hause leichter machen — zum Beispiel Unterstützung im Haushalt, Betreuungsangebote oder Hilfe bei der Alltagsbegleitung. Viele Familien nutzen sie nicht, weil sie schlicht nicht wissen, dass es sie gibt. Ich verschaffe Ihnen einen Überblick, was Ihnen zusteht, und helfe bei der Beantragung.
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Ja. Die meisten Beratungen finden bei Ihnen zu Hause statt — dort sehe ich am besten, worum es geht. Alternativ berate ich telefonisch. Ich bin in Rheinland-Pfalz und im Saarland unterwegs.
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In der Regel kurzfristig. Wenn es dringend ist, schiebe ich Termine dazwischen. Melden Sie sich einfach — ich antworte spätestens innerhalb von 24 Stunden, auch abends und am Wochenende.
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Ja, teilweise. Pflegestützpunkte bieten Beratung kostenfrei an, und darauf weise ich jeden hin, der sich bei mir meldet. Was ich anbiete, ist eine durchgehende Begleitung: Ich bin bei der Begutachtung dabei, bleibe für Sie erreichbar und begleite Sie über den einzelnen Termin hinaus. Ob Sie das brauchen, klären wir im ersten Gespräch ehrlich.